<trp-post-container data-trp-post-id="13491">Korrelationen In Ganzkörper Haltung Morphologie: A Querschnitt Explorativ Pilot Lernen Benutzen A Doppelkamera Strukturiert Licht System

Zusammenfassung

Die Haltungsanalyse ist grundlegend für die Diagnose und Überwachung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Zwar existieren Systeme mit strukturierter Beleuchtung und einer Kamera, diese ermöglichen jedoch häufig keine simultane Ganzkörpererfassung, was zu Bewegungsartefakten und einer unvollständigen Analyse der Haltungskette führen kann. Diese technische Notiz untersucht die klinische Anwendbarkeit einer Dual-Kamera-Architektur und identifiziert Haltungskorrelationen in einer Stichprobe gesunder Männer. Eine explorative Querschnittsstudie wurde mit 44 gesunden Männern (25–65 Jahre) durchgeführt. Die Haltung wurde mithilfe eines Spine3D-Systems mit zwei Time-of-Flight-Kameras (ToF) für die sofortige und strahlungsfreie Datenerfassung analysiert. Für 38 Haltungsparameter wurden deskriptive Statistiken und eine Pearson-Korrelationsanalyse (mit FDR-Korrektur) berechnet. Die Normalverteilung der Daten wurde überprüft und die Effektstärken anhand gängiger Schwellenwerte interpretiert. Die Analyse ergab, dass etwa 211 Korrelationen (148 von 703 möglichen Paaren) statistisch signifikant waren (p_FDR < 0,05). Zu den klinisch relevantesten Ergebnissen zählten eine starke positive Korrelation zwischen zervikaler und lumbaler Lordose (r = +0,666) sowie eine moderate negative Korrelation zwischen der Tiefe der zervikalen Lordose und dem kraniozervikalen Winkel (r = −0,465). Dies deutet darauf hin, dass eine stärkere zervikale Krümmung mit einer stärkeren Protrusion des Kopfes einhergeht. Das Dual-Kamera-System mit strukturierter Beleuchtung zeigte potenziellen klinischen Nutzen für eine umfassende und schnelle Haltungsanalyse. Die Daten bestätigen die enge Wechselwirkung zwischen verschiedenen Körpersegmenten und unterstreichen die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes. Dennoch sind zukünftige, methodisch strenge Studien erforderlich, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu belegen und sie anhand radiologischer Goldstandards zu validieren.

Autoren: Giuseppe Messina, Francesca Campoli, Omar Gaetano Maria Mingrino, Patrik Drid, Jessica Brusa, Dorota Kostrzewa-Nowak, Donatella Di Corrado, Elvira Padua, Angelo Iovane und Vincenzo Cristian Francavilla.

Dateityp: pdf
Kategorien: Spine3D
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